Vorsorglich hatten die Organisatoren der Laufgemeinschaft Freiberg (TVL, FPSV, Frankenberg) jeweils 5 Sportler für die 4 x 100 m bzw. 4 x 200 m-Staffeln aufgestellt. Am Ende war das Gold- bzw. Bronze-richtig.
Denn je eine Athletin bzw. ein Sporter fielen der Grippewelle zum Opfer.
Für die sonst kaum zusammen trainierenden Vereine waren die Staffeln eine Generalprobe und neue Erfahrung. Am Ende kann man sagen, dass sich der Test ausgezahlt hat:
Die Mädchenstaffel über zwei Hallenrunden mit Startläuferin Theresa Kremer konnte sich sogar in Führung setzen. Gab diese aber gleich wieder aus der Hand, als die Stabübergabe an Arabella Drescher nur im mittleren Tempo erfolgte. Die beiden TVL-Athletinnen gaben sich alle Mühe, verschenkten aber durch einen unnötigen zusätzlichen Kurvenlauf in Bahn 3 wertvolle Meter, um den Vorlauf noch zu gewinnen. Die Schlussläuferin konnte immerhin Platz 2 sichern, der in Summe der Zeitendläufe Platz 7 bedeutete (55,46 sec).
Über die doppelte Distanz gingen die B-Jugendlichen ins Rennen und maßen sich dabei bereits eine Altersklasse höher. Erik Martienßen als Startläufer blieb dabei im Rahmen der eine Woche zuvor erzielten Zeit von ca. 25 sec. Auch Andy Ulbrich war etwa so schnell unterwegs, konnte aber nicht verhindern, dass die Laufgemeinschaft den Stab auf Position 4 übergab. Der erste Frankenberger Erik Hayne konnte das Loch von inzwischen fast 10 Metern nicht stopfen. Allerdings hatte das Team mit Alexander Nenning – eigentlich über 800 m zu Hause noch einen Joker im Ärmel. Er flog förmlich heran und hatte auf den letzten 40 m sogar noch einen Turbo. Mit 1:37,28 min lagen die „Freiberger“ hinter den Sportgymnasiasten aus Chemnitz und Dresden auf dem Bronzeplatz und freuten sich riesig.