Fast 60 Sportler hatte der FPSV am Start und zeigte besonders bei den Bambinis Präsenz. Schon dort hatte der Starter zu tun, um die aufgeregten Eltern weg und die Strecke um den Obermarkt frei zu bekommen. Aber alles ging gut. Die Kinder erhielten im Ziel einen Adventskalender, sowie die Urkunde für ihre Platzierung.

Auch in den anderen Rennen waren wir vertreten: Im Volkslauf über 2,8 km belegten unsere vier Jungs gute Mittelplätze, während die Mädchen etwas den Anschluss verloren. Beim Kinderlauf über die gleiche Distanz liebäugelten wir schon mit dem einen oder anderen Treppchenplatz. Schnellster unserer 15 Läufer war mit 14:03 min Jonathan Czolbe, der allerdings in der M 12-13 lediglich als 12. in der Ergebnisliste verzeichnet war. Schnellstes Mädchen wurde Lisa Börner (W 10-11; 14:32 min), die damit Platz 8 belegte. Nur eine Sekunde später entwertete Johanna Ssuschke ihren Chip an der Zielmarke und wurde damit in der W 8-9 sogar 4. Die Medaille wurde 20 Sekunden früher vergeben.

Bereits bei diesen kurz aufeinander gestarteten Rundenläufen zeigten sich die logistischen Probleme in diesem Jahr: Immer wieder standen Personen im Weg, die zum Weihnachtsmarkt wollten und die Absperrungen einfach ignorierten. Beim Hauptlauf hatten die Ordner damit fast ständig Diskussionen: 58 Staffeln und 431 Einzelläufer bedeuteten fast 500 Personen, die wenigstens eine Stunde die Laufstrecke in Beschlag nahmen und auf die Rücksicht der Passanten hofften.

Christian, Andy, Franz-Christoph und Erik waren als „Freibergs-Pfeil-Schneller-Vierer“ wirklich toll unterwegs, hatten aber gegen die Profiläufer zahlreicher Clubs keine reale Treppchenchance (Männer-Platz 6). Ein gleiches Ergebnis konnten die „FPSV-Lauf-Freunde“ (Franziska Hartung und Nicole Hietzke mit ihren Freunden) in der Mixed-Wertung erreichen. Vergessen wollen wir auch nicht Familie Seidel, die ursprünglich als Damen-Staffel ins Rennen gehen wollte. Der Papa wird´s schon richten – er sprang für seine erkrankte Tochter ein (Mixed 13.). Während Lara Plate mit Freundinnen als „Lustige-FPSV-Lauf-Girls“ die Rundenhatz doch etwas locker sah (Damen – 8.), ging es bei den „Flitzpipen“ richtig zur Sache: Mit drei Hetzdorfer Mädchen gewann Ronja Thümmler Silber im Staffellauf bei den „Damen“ und brachte damit als Einzige unseres Vereins Edelmetall mit nach Hause.

Enttäuscht brauchen wir aber nicht zu sein: Unseren jüngsten Nachwuchs laufen zu sehen, macht einfach Spaß. Einige unserer Spitzenläuferinnen pausieren verletzungs- bzw. krankheitsbedingt und werden bei den nächsten Höhepunkten ganz sicher wieder für Schlagzeilen sorgen.

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