Diesmal sprengten die 1140 Teilnehmer des MoGoNo-Schülersportfestes in Leipzig wirklich die Grenzen der Veranstaltung. Zwar begann der Wettkampf  um 9.00 Uhr, aber die bis zu 70 Athleten starken Starterfelder brachten auch bei bester Organisation immer wieder Unterbrechungen: Die Ausführung der technischen Disziplinen querte die Laufbahn. So waren die Sportler nicht nur körperlich, sondern vor allem psychisch gefordert, um ihre Bestwerte abrufen zu können.

Mit 18 Leistungsverbesserungen stellten das die FPSV-Athleten dann eindrucksvoll unter Beweis. Fünf vierte und zwei fünfte Plätze waren bei dieser Mini-Olympiade (u. a. waren Sportler aus Rostock, Magdeburg, Berlin, Gera und Neubrandenburg dabei) sehr viel wert.

Sebastian Grummt (M 10) spürte nach seinen beeindruckenden 3,84 m im Weitsprung, dass es diesmal ein großer Tag werden könnte. Er hatte damit seine Bestleistung bereits um mehr als 30 cm gesteigert. Leider gab es aber wegen der großen Teilnehmerzahl kein Finale (5. Platz und nur 4 cm fehlten zu Bronze!).

Auch Lena Spinde (W 13) stieß die Kugel weiter als je zuvor (8,54 m), allerdings erst im letzten Versuch und auch hier fehlten nur 4 cm zu Edelmetall (4.). „Schade“, so die Übungsleiter nach dem Wettkampf, „dass dieser Adrenalinschub auch der Schlusspunkt war“.

Eddie Uhlmann landete gleich zweimal auf Platz 4: Während die 7,66 m im Kugelstoßen zwar Bestwert, aber auch einen gewissen Abstand zu Bronze darstellten, fehlte im Weitsprung nur ein Zentimeter (4,20 m – 4.). „4,30 m habe sich schon geschafft – das war ärgerlich“, so der 12-jährige selbstkritisch. Er bekam schnell Trost von den Betreuern: Bei mehr als 60 Teilnehmern ist es schon schwierig, sich fit und konzentriert zu halten.

Jule Bannach (W 13) ging nach Steigerung ihres Weitsprungbestwertes um 18 cm (4,39 m – 13.) optimistisch in die 800 m-Zeitläufe. Dort bewies sie eine sehr gute Orientierung, hielt sich aus den taktischen Geplänkeln raus und konnte im Finale prima mithalten: 2:37,36 min lagen im Bereich ihres derzeitigen Leistungsvermögens, bedeuteten aber in der Auswertung von zwei Läufen dann doch „nur“ Platz 4.

Als die letzten Sportler des FPSV die Halle gegen 20:15 Uhr verließen, waren die Hochsprungwettbewerbe der Mamutveranstaltung immer noch im Gange.

Die Ergebnisse im Überblick:

Name AK 50 m Weit Med.-Ball Kugelstoßen 800 m
Sebastian Grummt M10 8,34 (15.) 3,84 PB (5.) 4,20 m (22.)
Liesbeth Schmitz W11 7,94 (15.) 3,71 PB (27.) 4,40 m (35.)
60 m 60m Hü
Laura Michelle Baldauf W12 9,07 (13.) 4,24 PB (5.)
Kasja Wolf W12 3,99 PB (13.) 5,39 m
Eddie Uhlmann M12 8,93 PB(7.) 4,20 (4.) 7,66 m PB (4.)
Lena Spinde W13 9,02 (21.) 4,14 (24.) 10,74 (11.) 8,54 m PB (4.)
Lilli Babatz W13 8,09 m PB (6.)
Jule Bannach W13 8,83 (18.) 4,39 PB (13.) 2:37,36 (4.)
Henriette Bochmann W13 8,99 PB (15.) 8,61 m (8.)
Jonas Klemm M14 8,33 PB (10.)
Sebastian Niendorf M14 8,73 PB (20.) 11,07 PB (10.) 2:50,35 PB (9.)
Arvid Wolf M14 8,47 PB (14.) 11,11 PB (11.) 2:49,66 PB (8.)
Jenny Kahl W15 8,82 PB (17.)
Yessica Illgner W15 9,71 (4.)