Eine Woche nach den dreitägigen Kreis-, Kinder- und Jugendspielen wählten wir gezielt Sportler und deren Disziplinen aus mit dem Ziel, sie zu weiteren Bestleistungen zu führen und langfristig auf die noch ausstehenden Wettkämpfe bei den ICG in Kaunas bzw. den Öresundspielen in Helsingborg vorzubereiten (einzelne Sportlerinnen waren durch Verletzungen oder Erkrankungen nicht dabei).

Am Samstag standen unsere Jüngeren im Mittelpunkt. Elizabeth Sagi (W13), die überhaupt das erste Mal an Landesmeisterschaften teilnahm, konnte ihr tolles Hochsprungergebnis der KKJSp bis auf einen Zentimeter wiederholen und belegte mit 1,50m Platz 4 bei 16 angetretenen Mädchen. Es herrschten den ganzen Tag äußerst schwierige Windverhältnisse mit zum Teil orkanartigen Böen. Elizabeth schien nahezu unbeeindruckt davon.

Kurz nach ihr lief Sebastian Grummt (M12) nicht nur ein taktisch sehr kluges 800m-Rennen, nein, nach etwas 600m zündete er den Turbo und siegte souverän in seinem Lauf mit 2:26,81min. Er verbesserte seine PB gleich um 4 Sekunden und das, obwohl es nicht nur Rückenwind, sondern auch extremen Gegenwind gab. Die Jungen des zweiten Laufes konnten diese Zeit nicht mehr toppen und so gewann Sebastian seinen ersten Landesmeistertitel!   

Samira Beyer (W14) sprintete im 100m-Vorlauf zu einer neuen PB (13,08s), die sie aber im Finale nochmals pulverisierte und unter 13 Sekunden lief. Mit 12,96s sprintete sie auf den Silberrang – mit nur einer Zehntel Sekunde Rückstand zur Siegerin. Wir werden weiter am Start arbeiten und sind sicher, dass sie in Kaunas noch schneller sein kann.

Eddie Uhlmann (M14) und Arvid Wolf (U18m) waren während dessen im Dreisprung angetreten. Für Arvid der zweite Wk in dieser Disziplin, für Eddie war es die Premiere. Auch sie hatten wie alle anderen Sportler im Heinz-Steyer –Stadion mit dem Sturm zu tun. Nichts desto trotz kämpften sie und wurden belohnt: Eddie sprang 10,85m und Arvid steigerte seinen Leistung auf 12,35m. Beide errangen die Silbermedaille ihn der jeweiligen AK.

Eddie startete noch im 100m-Lauf: 12,64 s im Vorlauf bedeuteten die Qualifikation für das A-Finale, in dem er dann noch eine Zehntel schneller war und mit 12,54 s den 6. Platz belegte. Zum Schluss fieberten wir mit Yessica Ilgner (U18w) im Speerwurf mit. 29,36m standen zu Buche, was Platz 6 bedeutete.
Am Sonntag war sie im Kugelstoß an der Reihe: 11,29m Platz 8.

Vier weitere FPSV-ler waren am 18.06. am Start:
Laura Michelle Baldauf (W14) schaffte ebenfalls den Sprung ins Finale und wurde mit 1,45m Siebente der Konkurrenz.
Lisa Börner U18w absolvierte technisch gute Sprünge. Der 4,43m weite „Satz“ war vor dem Brett abgesprungen und der wesentlich weitere Sprung leider um einen Winzigkeit übertreten. Macht nichts, der nächste WK kommt bestimmt.

Henriette Bochmann (U18w) nahm am Diskuswurf teil: 29,30m  sowie 10,68m (PB) im Kugelstoß zeigen, dass sie die Trainingsleistungen stabilisieren und nun im WK umsetzen konnte. Arvid Wolf U18m hatte ein paar Anlaufprobleme beim Weitsprung. Am Ende sprang er laut Anzeigetafel 6,08m weit; im Protokoll standen dann zwar „nur“ 6,00m (6.). Da er eine Woche zuvor 6,17 m gesprungen war, ist das wohl nicht so dramatisch.

Zum Schluss wurde Kasja Wolf (14w) in ihren beiden gemeldeten Disziplinen zur Siegerehrung gerufen: Im Weitsprung gelang ihr mit 4,89m eine neue PB (4. Platz), gleiches schaffte sie Speerwurf mit 30,33m (PB) und Platz 5.

Auch wenn am Sonntag keine Medaille heraus kam, freuten sich alle über die spannenden Wettkämpfe und persönliche Bestleistungen.