Der TSV Fortschritt Mittweida 1949 e.V., der schon die Kreis-, Kinder – und Jugendspiele der Leichtathleten in hervorragender Weise organisierte, war auch federführend bei der Durchführung der Mitteldeutschen Meisterschaften. Im Rahmenprogramm war ein 8x50m-Staffellauf ausgeschrieben, für den sich sechs Teams angemeldet hatten. Der Freiberger PSV war gleich mit zwei Staffeln  am Start, denn es winkten Medaillen für alle Teilnehmer. So gingen alle hoch konzentriert in den Wettkampf. Was als Kopf-an-Kopf-Rennen begann, kristallisierte sich mit jedem weiteren Wechsel als „Glücksfall“ heraus: Die „FPSV-Flitzern“ auf Bahn 1 ersprinteten sich souverän den Sieg und freuten sich riesig über die 250,-€ Siegprämie. In dieser Staffel liefen mit: Enna Opitz (11), Clea Lorenz (11), Anna Guhl (10), Helene Vollbrecht (11), Lenny Babatz (11), Jonas Grahl (10), Annika Mai (11) und Johanna Grämer (11).

Es folgten auf den weiteren Prämienplätzen der heimische TSV Fortschritt Mittweida und der SV Turbine Frankenberg. Die „FPSV-Poldies“ belegten Platz 5. Zu unserem Team gehörten: Ayleen Kemter (11), Kaisa Küllmann (11), Alexander Tschikov (9), Ben Müller (10), Raoul Höhne (11), Annalena Koop (11), Johanna Bauer (11) und Laurenz Weber 11.  

Für die 11-Jährigen war dieser schöne Staffellauf zwar der erste und letzte Start um den HITEC-Pokal, denn im nächsten Jahr sind sie keine U12 –Sportler mehr, sondern U14, doch unsere Jüngeren haben Erfahrungen gesammelt und werden vielleicht wieder dabei sein (?), wenn es im Rahmen einer Meisterschaft darum geht, 8x50m zu sprinten.

Kurze Zeit später begannen die U16-Sportler ihre Wettkämpfe in den Einzeldisziplinen der Leichtathleten. Sebastian Grummt (M14), der zu den KKJSp an gleicher Stelle im 80m-Hürdensprint mit 12,18s noch gewonnen hatte, lief im Vorlauf 12,71s, was ihm die Qualifikation für das B-Finale bescherte. Doch die große Hitze machte nicht nur ihm zu schaffen. So wurde er in diesem zweiten Lauf mit 12,89 s Dritter und insgesamt Achter im Hürdensprint.

Einige Stunden später stand der 300m-Lauf der M15 auf dem Plan, zu dem auch 14-Jährige zugelassen wurden. Bei gefühlten 40°C auf der Rundbahn ging Sebastian couragiert in den ersten der beiden Zeitendläufe und siegte mit neuer persönlicher Bestzeit von 40,75s sicher vor seinen älteren Konkurrenten. Auch wenn der zweite Lauf schneller war, wurde der FSPV-Athlet (6.) dann zur Siegerehrung gerufen, welche bei so einem Event nämlich immer die Plätze 1-6 umfasst. So hat sich auch der zweite Teil des Wettkampftages mehr als gelohnt. Frau Hartung und Frau Anschütz waren mindestens genauso platt wie die Sportler…