Bei den Landeshallenmeisterschaften der 14-jährigen Athletinnen des FPSV begannen die Wettkämpfe mit dem Sprint über 60m. Annika Mai kam mit 8,87s bis auf eine Hundertstel an ihre persönliche Bestzeit heran. In den Vorläufen setzten sich Johanna Grämer mit 8,24s und Clea Lorenz mit 8,36s (PB) eindrucksvoll in Szene und schienen sicher im A-Finale zu sein. Vier Mädchen waren nach den Vorläufen unter 8,3 s gesprintet und genau drei Mädchen liefen zeitgleich 8,36s. Weil es aber nur 6 Finalplätze gibt, setzte das Kampfgericht Clea ins B-Finale. Das war bitter, denn so war ihr die Chance genommen um einen Medaille zu ringen. Sich von solchen Umständen nicht unterkriegen zu lassen, zählt auch zu den Erfahrungen, die man im Sport macht. Und der Zusammenhalt zwischen unseren Mädchen tröstete ein wenig über die Entscheidung des Kampfgerichtes hinweg.

So kämpfte Clea und siegte im B-Finale mit 8,35s (PB), was im A-Finale Platz 5 gewesen wäre. In der Endabrechnung steht jetzt zwar Platz 7, doch wir wissen, dass sie BESSER war! Die Vereinskameradin Johanna Grämer verbesserte im A- Finale ihre Bestmarke auf 8,19s und wurde Vizelandesmeisterin.

Die zweite zu absolvierende Disziplin war der Weitsprung, wo sich Clea ihre verdiente Medaille holte! Mit einer tollen Serie (4,74m; 4,74m; 4,85m; 4,75m; 4,64m; 4,82m) gewann sie mit 4,85m verdient die Bronzemedaille. Annika Mai steigerte sich im Vergleich zur Vorwoche auf 4,51m (11.) und Johanna sprang mit 4,61m auf den 9. Platz.

Ohne Pause (…wieder so ein ungünstiger Umstand!) ging es vom Weitsprung zu den 0,76m hohen Hürden, wo Clea auch gleich im zweiten Vorlauf an der Reihe war. Sie zeigte unter Beachtung der Umstände mit 10,93s eine sehr gute Leistung. Johanna lief die 60m-Hürden-Strecke im Vorlauf in 9,63s und im Finale in 9,60s, was Platz 5 der Landesmeisterschaft bedeutete.

Normwettkampf des DSC am 16. Januar 2022 in Dresden

Einzige Starterin an diesem Tag war die Hochspringerin Elizabeth Sagi (U20w). Nach der langen Wettkampfpause war es für alle Sportlerinnen nicht einfach sich wieder hineinzufinden. Elizabeth stieg bei 1,50m in das Wettkampfgeschehen ein. Auch die folgenden Höhen bewältigte sie im ersten bzw. zweiten Versuch. Mit 1,63m wurde sie Dritte der Konkurrenz und kann darauf nun in den nächsten Wettkämpfen aufbauen.

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