Clea Lorenz startete beim kleinen, aber feinen Springermeeting in Chemnitz das erste Mal im Dreisprung. Mit Weiten von 10,59 Meter, 10,49 Meter und 2 mal 10,60 Meter sieht es im Protokoll aus wie ein Zielspringen. Aber so einfach war es an der Sandgrube nicht. So sprang sie bei den 10,59 Meter zum Beispiel weit vor dem Brett ab. Auch bei den anderen Versuchen war noch Potential nach oben vorhanden. Trotzdem überwiegt die Freude über ganz starke Weiten, Platz eins beim Meeting und die Vorfreude auf die nächsten Wettkämpfe.

Danach erreichte ihr Betreuer Ingo Wolf mit 10,08 Meter eine schon länger nicht mehr gesprungene Weite und den Sprung auf Platz drei bei den Männern. Außerdem schaffte er damit wieder die Norm für die Deutsche Seniorenmeisterschaften M50, ehe er nächstes Jahr in die nächsthöhere Altersklasse rutscht.

Wie nah Freud und Leid beieinander liegen, konnte man im gleichen Wettbewerb an den sechs Fehlversuchen (!) von Maria Purtsa sehen, die eigentlich eine der besten deutschen Dreispringerinnen ist.

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