Satzung des Freiberger Polizeisportvereins e.V.

§1 Name und Sitz
  Der Freiberger Polizeisportverein e.V. (kurzgenannt FPSV) ist eine Vereinigung zur Pflege und Förderung der Leichtathletik.
Sitz des FPSV e.V. ist die Polizeidienststelle Freiberg, Beethovenstraße 8, 09599 Freiberg.
§2 Charakter, Ziele und Aufgaben
  1.  Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Er ist selbstlos tätig, er
verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Erworbene Mittel werden ausschließlich für satzungsgemäße Zwecke verwendet.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
2.  Aufgaben des Vereins sind Schaffung vielfältiger Möglichkeiten zur Ausübung der Sportarten
Leichtathletik für Bürger aller Alters- und Leistungsklassen im Leistungs-, Breiten- und
Freizeitsport. Identifikation der Mitglieder mit dem Begriff Polizei für Integrität,
Disziplinbereitschaft, Organisationsfähigkeit und Vertrauenswürdigkeit.
Die Gründung weiterer Sportabteilungen im Rahmen des FPSV ist jederzeit möglich.
3.  Öffentlichkeitsarbeit
–     Bürgernähe durch konfliktfreie Begegnung zwischen Bürgern und Polizei bedingt durch die
zivile Mitgliedschaft unserer Mitglieder im Verein.
–     Präventionsarbeit durch ein umfangreiches Breitensportangebot, besonders für den
Bereich der Kinder, Jugendlichen und Heranwachsenden.
4.  Einheitliche Ausrichtung der Leichathletik in Übereinstimmung mit den Zielen, Regeln und
Bestimmungen des Deutschen Leichtathletik Verbandes und der International Athletic
Förderation (IAAF).
–     Es gelten die Dopingbestimmungen des DLV.
–     Die Förderung allgemeiner und vielfältiger, jugendsportlicher Arbeit und die Unterstützung
sportlicher Talente bei ihrem Streben nach hohen sportlichen Leistungen.
–     Die Organisation der Aus- und Fortbildung interessierter Mitglieder in den Bereichen
Übungsleiter / Trainer, Wettkampfwesen (Kampfrichter) und der Jugendarbeit.
§3 Rechtsgrundlagen
  1.  Im Rechtsverkehr wird der FPSV e.V. durch seinen Vorsitzenden oder Stellvertreter vertreten.
2.  Der FPSV e.V. regelt seinen eigenen Geschäftsbereich durch Entscheidungen des Vorstandes
und durch Ordnungen, die von der Mitgliederversammlung zu beschließen sind.
3.  Er gibt sich zu diesem Zweck eine:
–     Geschäftsordnung
–     Beitragsordnung
–     Finanzordnung
–     Jugendordnung.
§4 Mitgliedschaft
  1.  Mitglied kann jeder werden, der die Satzung des FPSV e.V. anerkennt.
2.  Die Aufnahme erfolgt nach schriftlicher Antragstellung. Bei nicht Volljährigen ist die schriftliche
Einwilligung eines Personensorgeberechtigten erforderlich.
3.  Fördernde Mitglieder können Einzelpersonen, Firmen oder Vereinigungen werden, die
Interesse am Verein bekunden und ihm eine besondere Förderung angedeihen lassen.
4.  Ehrenmitglieder können Personen werden, die sich um die Entwicklung des Vereines
besondere Verdienste erworben haben. Mit der Ernennung zum Ehrenmitglied erlischt ab
dem Folgemonat die Beitragszahlung durch das Mitglied.
§5 Beendigung der Mitgliedschaft
  1.  Die Mitgliedschaft erlischt durch:
–     die schriftliche Austrittserklärung des Mitgliedes bzw. eines Personensorgeberechtigten
–     Streichung
–     Ausschluss
–     Ableben.
2.  Die Streichung kann erfolgen, wenn das Mitglied länger als 6 Monate durch eigenes
Verschulden keine Beiträge bezahlt hat.
3.  Der Ausschluss kann erfolgen durch den Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung,
wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung des FPSV e.V. verstoßen hat.
§6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
  1.  Jedes Mitglied hat das Recht:
–     sich am Übungs-, Trainings- und Wettkampfbetrieb zu beteiligen;
–     bei sportlicher Eignung gefördert zu werden und entsprechend der erbrachten
Leistungen an nationalen und internationalen Wettkämpfen teilzunehmen;
–     an allen Wahlen teilzunehmen und gewählt zu werden;
–     die dem FPSV zur Verfügung stehenden Sportanlagen, Einrichtungen und Geräte
zu nutzen und an Lehrgängen zur Aus- und Weiterbildung und sportlichen
Vervollkommnung teilzunehmen;
–     seine Anwesenheit zu erwirken, wenn über seine Person, seine Tätigkeit oder sein
Verhalten in Mitgliederversammlungen oder Vorstandsberatungen Beschlüsse gefasst
werden sollten.
2.  Jedes Mitglied hat die Pflicht:
–     die Ziele des FPSV zu fördern und seine Satzung zu achten;
–     sich sportlich fair, kameradschaftlich und ehrlich im Training und Wettkampf zu verhalten;
–     regelmäßig die Mitgliedsbeiträge zu entrichten;
–     zum Erhalt und zur Pflege des Eigentums des FPSV beizutragen.
§7 Mitgliedsbeiträge
  Der FPSV erhebt Beiträge von seinen Mitgliedern. Im Beitrag sind enthalten:
–     die Abführungen der Versicherungen an den Landessportbund
–     die Abführungen an den Landessportbund entsprechend des Mitgliederbestandes
–     die Abführungen an den Leichtathletik Verband Sachsen
–     die Abführungen an den Kreissportbund
–     die Sportstättennutzungsgebühren.
§8 Organe
  Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
Das höchste Organ des FPSV ist die Mitgliederversammlung. Sie wird jährlich, schriftlich 4 Wochen vorher mit Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50% der Mitglieder ab 14 Jahre anwesend sind. Über die Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen ist jeweils ein Protokoll zu führen bzw. ein Protokollbuch anzulegen und vom Protokollanten zu unterschreiben. Die Einberufung der Mitgliederversammlung durch außergewöhnliche Erfordernisse regelt sich nach den §§ 37 und 59 BGB, d.h. eine Minderheit von einem Zehntel der Mitglieder ist unbedingt erforderlich.
§9 Organisationsaufbau
  1.  Die Basis des FPSV bilden die Mitglieder. Der FPSV wird durch einen ehrenamtlichen Vorstand
geleitet, der aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertreter des
Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Jugendwart sowie weiteren Mitgliedern besteht.
Der Vorsitzende und sein Stellvertreter sind der Vorstand i. S. des § 26  BGB.
2.  Der Vorstand kann zur Unterstützung der Aufgabenstellung Kommissionen bilden.
3.  In den Mitgliederversammlungen berichtet der Vorstand über seine Tätigkeit, Ergebnisse
und den Finanzhaushalt.
4.  Grundlage für die Arbeit des Vorstandes ist die Geschäftsordnung.
5.  Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
Bei Stimmgleichheit entscheidet der Vorsitzende.
6.  Aufgaben des Vorstandes:
Die Aufgaben des Vorstandes regeln sich durch die Satzung und Ordnungen aus § 3.
7.  Anträge auf Satzungsänderungen sind mindestens 3 Monate vor einer
Mitgliedschaftsversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen. Beschlüsse werden mit
einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Satzungsänderungen oder die Auflösung des FPSV
erfordern eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen der Mitgliederversammlung.
Anträge auf Änderungen der Satzung oder Auflösung des FPSV sind mit der Einladung über die
Tagesordnung bekannt zu geben.
Die Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer von 3 Jahren den Vorstand des Vereines.
Die Kandidaten gelten als gewählt, wenn sie die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen
erreicht haben. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Wählbar sind alle volljährigen
Mitglieder. Wiederwahl ist möglich. Die Vereinigung mehrerer Ämter in einer Hand ist möglich.
8.  Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer.
§10 Ehrungen
  Verdienstvolle Mitglieder und Förderer können durch folgende Auszeichnungen geehrt werden:
–     Ehrenmitgliedschaft
–     Ehrenvorsitzender.
Vorschläge können die Mitglieder einreichen. Der Vorstand entscheidet über die Verleihung.
§11 Finanzen
  Die Finanzierung des FPSV erfolgt durch:
–     Beitragseinnahmen,
–     Einnahmen aus Sportveranstaltungen,
–     Spenden,
–     Zuwendungen.
Es gilt der Grundsatz der gemeinnützigen Verwendung der finanziellen Mittel. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Vorstand des FPSV legt der Mitgliederversammlung einen Haushaltsplan vor.
§12 Symbolik
  Der FPSV führt als Symbole den Polizeistern mit integriertem Leichtathletikläufersymbol und den Polizeistern mit Stadtwappen Freiberg, umrandet mit dem Namenszug der Vereinsbezeichnung „Freiberger Polizeisportverein e.V.“.
§13 Ergänzungen der Satzung
  Für alle Mitglieder besitzen nachstehende Ordnungen Gültigkeit:
–     DLO (Deutsche Leichtathletik Ordnung)
–     Satzung des Leichtathletikverbandes Sachsen
–     ALB ( amtliche Leichtathletikbestimmungen )
Und die in § 3 genannten Ordnungen sowie Ordnungen anderer Fachverbände.
Die Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung. Änderungen stellen demnach keine Satzungsänderung dar.
§14 Schlussbestimmungen
  Mit der Auflösung des Vereines oder der Entziehung der Rechtsfähigkeit bzw. bei Wegfall seines bisherigen Zweckes, fällt das Vermögen an einen gemeinnützigen Sportverein, der das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden hat.

 

Der Gerichtsstand ist Freiberg.

Der Vorstand:

Herr Wolfgang Seidel
Frau Jana Küttner
Frau Katja Timmel
Frau Ute Zobel
Frau Carola Anschütz
Frau Martina Tröger
Herr Frank Anschütz
Herr Gerhard Hänsch
Frau Monika Kahlke
Frau Susann Ludwig

Freiberg, den 17.04.2008